Die MiA-Kurse unterstützen migrierte Frauen dabei, Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erwerben, die Gesellschaft besser zu verstehen und ihre elterlichen, sozialen und beruflichen Kompetenzen zu stärken. Das Programm fördert die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen und schafft Voraussetzungen für eine gelungene Integration. Dabei stehen speziell frauenspezifische Themen wie Gesundheitsschutz und Lebensplanung im Fokus.
Um an den Kursen teilzunehmen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Keine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung in Deutschland
Mindestalter 16 Jahre
Staatsangehörigkeit außerhalb der Europäischen Union, der USA und Australiens
Zusätzlich müssen die Teilnehmerinnen einer der folgenden Zielgruppen angehören:
Ausländerinnen mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus in Deutschland
Asylsuchende Frauen, unabhängig vom Herkunftsland
Frauen mit Ausbildungsduldung (§ 60c Abs. 1 AufenthG) oder Beschäftigungsduldung (§ 60d Abs. 1 AufenthG)
Angebote in dem Projekt
Sprachliche Grundbildung und Orientierung in der deutschen Gesellschaft.
Informationen zum Bildungssystem, Gesundheitswesen und Schutz vor häuslicher Gewalt.
Beratung und Unterstützung bei der Lebens-, Ausbildungs- und Karriereplanung.
Vorbereitung auf weiterführende Integrationskurse und andere Bildungsangebote.
Die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und sind breit gefächert. Besonders häufig behandelt werden:
Folgen der Migration
Sprachliche Orientierung
Kenntnisse über die deutsche Gesellschaft
Stärkung der Erziehungskompetenz
Bildungssystem
Gesundheit, Gesundheitssystem und Schutz vor häuslicher Gewalt
Lebensplanung und berufliche Orientierung
Wichtig: Jede Frau kann maximal an drei Kursen teilnehmen.

